Aerdna & Ajnevs

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von und mit Svenja Koch und Andrea Zwicky

Premiere 15.6.2019  im Museum Gunzenhauser der Kunstsammlungen Chemnitz im Rahmen der Ausstellung  „Neue Sachlichkeit. Kunst in der Weimarer Republik“ in der Glamnitz-Veranstaltung Sex.

 

Aerdna und Ajnevs haben sich mit den Dingen beschäftigt, die für uns als Kinder hinsichtlich der Annahme, dass wir Junge und Mädchen bzw. nicht Mädchen oder Junge sind, geprägt und im Heranwachsen beeinflusst haben. In Gesprächen mit Freunden und Bekannten, der Familie und völlig Unbekannten allen Alters konnten wir feststellen, dass eigentlich jeder von uns neben lustigen Anekdoten auch tiefe Verletzungen erlebt und einschneidende Erfahrungen gemacht hat, die unser heutiges Selbstbild, unser (Konsum)Verhalten und unsere Handlungsspielräume bestimmt haben, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Die Lektüre „Fleischmarkt“ von Laurie Penny, einer jungen Feministin, Literaturwissenschaftlerin und Essayistin lieferte uns zusätzliches gedankliches Futter.

Unsere Performance ist eine Sammlung individueller Geschichten und Erfahrungen, Recherche und Lektüre.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die Sie sich angeboten haben ihre persönlichen Geschichten mit uns und Ihnen zu teilen, der Lyrikerin Rahel Holzer aus deren Prosatext das Publikum Ausschnitte hören konnte, sowie dem Verlag der Autoren, der uns die Verwendung von Textmaterial aus „Top Dogs“ sowie „Der Himmel über Berlin“ für diese Veranstaltung gestattet haben!

Urs Widmer: Top Dogs. Verlag der Autoren, Zürich 2004 ISBN 3-88661-189-2

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