Geschlossene Gesellschaft

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nach Jean-Paul Sartre

Von und mit Hanna Röhrich, Julian Schneider und Andrea Zwicky

Premiere 2.9.16, HKB

1., 2. –und 3.12.16 im Tojo Theater

6. und 7.5.17 am Neuen Theater Dornach

Drei Menschen, ein Raum, die Hölle? In Ihrem Masterabschlussprojekt fragen sich Hanna Röhrich, Julian Schneider und Andrea Zwicky wie Emanzipation innerhalb einer Gemeinschaft aussehen kann. Sind diese Texte und der Existenzialismus heute überhaupt noch relevant und aktuell? Wie könnte Emanzipation innerhalb einer Gemeinschaft aussehen? Und „die Hölle“, sind das wirklich „die anderen“? Das sind die Fragen, die im Zentrum der Auseinandersetzung stehen. Ein Spiel mit der Zwickmühle, die sich auftut zwischen dem Verlangen nach Individualität und der Not, nicht ohne die anderen existieren zu können. Ein Stück über Abhängigkeit und Gemeinschaft, über Beziehungen und Schuld.

«Verlassen sind wir doch wie verirrte Kinder im Walde. Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüßtest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen vor einander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle.»
Franz Kafka



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